2014/2015 De Akte Hannibal

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plattdeutsche Kriminalkomödie in drei Akten von Stefan Taphorn

 

Aus dem Inhalt

Kriminalkommissar Johannes Diekmann liebt nichts mehr als seine Ermittlungsarbeit. Nun geht er in Rente, vielmehr soll er in Rente gehen. So will es seine Frau Marianne. Sie möchte nach mehr als 20 Jahren endlich zusammen mit ihrem Mann in Urlaub. Doch Johannes durchkreuzt Mariannes Reisepläne mit seinen eigenen Vorstellungen über sein Rentnerdasein. Er möchte noch ein letztes Verbrechen aufklären, denn dann hat er seinen 500. Fall gelöst. Und da ihm als Rentner keine neuen Fälle mehr zugewiesen werden, will er in der schon verstaubten und schier unlösbaren Akte „Hannibal“ ermitteln. Der ersehnte Urlaub rückt in weiter Ferne. Um Johannes von seinem Vorhaben abzubringen, inszenieren Marianne und Tochter Christine zusammen mit Schwager Alfons Böttcher einen Mord. Doch der Plan mißlingt, und so findet Alfons Frau Irmgard das vermeintliche Mordopfer. Sie alamiert sofort die Polizei, die in Person des unerfahrenen Heiken Holzenkamp die Ermittlungen aufnimmt. Doch die Leiche ist spurlos verschwunden. Als einziges trifft nur immer wieder Irmgard auf die vermeintliche Leiche, so daß ihr niemand Glauben schenkt. Zu allem Überfluß taucht auch noch die zielrichtige Wahrsagerin Madame Bolunga auf. Angeblich hat sie die Schwingungen der sich quälenden Seele von Alfons zu Hause empfangen. Ob sie Licht ins Dunkel bringen kann? Und wer ist eigentlich Hannibal?

 

Mitspieler
Johannes Diekmann, Ex-Kriminalhauptkommissar Alfred Jostmeier
Marianne Diekmann, seine Frau Anni Voss
Christine Diekmann, beider Tochter Lena Mairose
Irmgard Böttcher, Schwester von Johannes Elke Mergel
Alfons Böttcher, ihr Mann Erich Hackmann
HeikeHolzenkamp, Kripokommissarin Christiane Jostmeier
Madame Bolunga, Wahrsagerin Marita Kriege
Vor, hinter und rund um die Bühne helfen Margret Jostmeier, Hildegard Habeck,   Margret und Ludger Foppe

 

Ankündigung von „De Akte Hannibal“ in der IVZ am 25.10.2014

Bühne öffnet die „Akte Hannibal“     

Die turbulente Kriminalkomödie „De Akte Hannibal“ führen die Darsteller der Heimatbühne Ibbenbüren in dieser Spielsaison an neun Terminen auf.
Die turbulente Kriminalkomödie „De Akte Hannibal“ führen die Darsteller der Heimatbühne Ibbenbüren in dieser Spielsaison an neun Terminen auf.

Die Spielsaison 2014/2015 der Heimatbühne Ibbenbüren beginnt mit der Premiere am 9. November. Das Stück „De Akte Hannibal“ von Stefan Taphorn verspricht spannende Verwicklungen, spritzige Dialoge und jede Menge Spaß.

 

Die Heimatbühne Ibbenbüren ist mitten im Endspurt, fleißig wird geprobt. Und es wird lustig, wenn demnächst das neue plattdeutsche Theaterstück auf die Bühne kommt. Denn als Kriminalhauptkommissar Johannes Diekmann (Alfred Jostmeier) in den Ruhestand geschickt wird, freut sich seine Ehefrau Marianne (Anni Voss). Sie träumt von einem gemeinsamen Urlaub. Versonnen blättert sie im Reisekatalog, spekuliert auf eine Reise ins Paradies mit „witte Stränn un blauet Water“. Doch sie hat die Rechnung ohne den Neu-Rentner gemacht, denn Johannes will unbedingt noch seinen 500. Fall lösen. Und er ist der Meinung, dass seine Nachfolgerin Heike Holzenkamp (Christiane Jostmeier) viel zu unerfahren für die Position ist. „De is doch to blöd, üm een Banane open to kriegen“, grantelt er.

In der plattdeutschen Kriminalkomödie „De Akte Hannibal“ geht es turbulent zu, versprechen die Darsteller der Heimatbühne Ibbenbüren. Im August haben sie mit den Proben begonnen, nun wird an der Feinabstimmung gefeilt. Ein Blick ins Textbuch oder Stichworte vom Bühnenrand helfen weiter, wenn der Faden kurz verloren gegangen ist. Die Wände im „Wohnzimmer“ sind frisch tapeziert, die Kostüme genäht und alle Requisiten stehen bereits an Ort und Stelle.

Die Spielsaison 2014/2015 der Heimatbühne beginnt mit der Premiere am 9. November. Das Stück von Stefan Taphorn verspricht spannende Verwicklungen, spritzige Dialoge und jede Menge Spaß.

Mit einem vorgetäuschten Mord wollen Marianne Diekmann, ihre Tochter Christine (Lena Mairose) und ihr Schwager Alfons Böttcher (Erich Hackmann) den arbeitswütigen Ex-Kriminalkommissar davon abbringen, den „Fall Hannibal“ wieder aufzurollen. Irmgard Böttcher (Elke Mergel) funkt dazwischen und stört den Plan.

Ob die Komödie ein glückliches Ende nimmt, verraten die Darsteller noch nicht, und auch der Verbleib von Hannibal wird erst bei der Premiere aufgeklärt. Die Lachmuskeln der Zuschauer werden auf jeden Fall strapaziert, sind die Hobby-Schauspieler überzeugt. (Brigitte Striehn)